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Gottfried Schultz

Gottfried Schultz GmbH (Volkswagen)

Diese Firma ist besser bekannt unter dem Namen Volkswagen Nordrhein. Dort habe ich 1994 meinen Polo gewonnen. Leider knüpfe sich daran auch eine Serie von Pannen. Doch von Anfang an:
Nachdem ich meinen Wagen abgeholt hatte, kam er erst für ca. 2 Wochen in die Garage. Zuvor sollte noch mein alter Opel verkauft werden. Danach wurde der Polo angemeldet. Die erste Probefahrt unternahm ich mit 2 Freunden, die beiden aus der KFZ-Branche kamen. Kaum fuhren wir um die erste Kurve vernahmen wir schon ein Geräusch. Beide wußten direkt, um was es sich handelte: Die Radbleche schleiften an den Reifen. Da ich als Sonderausstattung auch noch breitere Reifen bekommen, half alles nichts: Einer mußte aussteigen.
Am nächsten Montag riefe ich direkt bei Schultz an. Am nächsten Tag konnte ich mein Auto vorbeibringen. Die Reifenkästen wurden umgebürdelt. Damit war das Problem erst mal behoben.
Ein halbes Jahr später saß ich mit den gleichen Leute in einer Kneipe. Wir diskutierten über ABEs. Da fiel mir ein, ich habe ja auch einiges an Sonderausstattungen. Ein Blick in die Papiere verriet: Weder die Dachreling, noch das Lenkrad und die breiteren Reifen waren in die Papiere eingertagen. Also habe ich mir den nächsten Tag direkt Urlaub genommen. Erst fuhr ich zum TÜV dann zum Straßenverkehrsamt. Jetzt wurde alles korrekt eingetragen und am Ende war ich 120 DM los. So ist das halt, wenn man kein Autoexperte ist und einfach nur fahren will. Aber bei einem renomierten Autohändler setze ich solche Sachen einfach voraus.
Meine erste Inspektion habe ich bei einer anderen Werkstatt durchführen lassen. Vom Kundendienst-Leiter von Schultz kam inzwischen ein Schreiben. Dort fragte er an, wie ich mit dem Auto zufrieden sei und warum noch keine Inspektion durchgeführt habe. Ich schilderte ihm den Fall. Der Mann war wirklich um Wiedergutmachung bemüht. Ich erhielt einen Gutschein über 120 DM für den VW-Shop.
Leider ist das immer noch nicht das Ende der Geschichte. Die Teile im Shop sind dermaßen teuer. So hat es nur zu einem Feuerlöscher und einer Fischer-C-Cassettenbox und zu 4 Ersatz-Reifen-Schrauben gereicht. Ich muß hier noch erwähnen, daß zu diesem Zeitpunkt gerade der neue Polo auf den Markt kam. Also gehe ich mit meinen Waren zur Kasse des Shops. Dort frage ich dann nach 4 Ersatzmuttern für den Polo. Der Mitarbeiter fragt mich daraufhin, ob ich den alten oder den neuen Polo habe. Ich sage den Alten und bekomme die richtigen Schrauben. Also fahre ich mit meinen Schätzen in die Garage und will die Cassettenbox einbauen. Die paßt nicht. Bei genaueren Betrachten sehe ich was dort steht: Polo ab 1995. Also nur für den neuen Polo. Macht nichts. Am nächsten Tag kann ich die Box problemlos umtauschen. Es steht aber wieder der gleiche Herr an der Theke. Sein unglaublicher Kommentar: Das habe ich mir gedacht, daß sie wieder kommen.
Warum läßt dieser Trottel dann überhaupt einen Kunden mit dem falschen Artikel aus dem Laden gehen. Mitdenken im Sinne des Kunden ist in dieser Firma wohl unbekannt. Mit meinem gewonnenen Auto hätte mir sonst was passieren können. Wäre durch das Schleifen einer der Reifen geplatzt, hätte ich wohl noch nicht mal dank der nicht eingetragenen Sonderausstattung einen Versicherungsschutz gehabt. Bei Gottfried Schultz würde ich jedenfalls niemals ein Auto kaufen.
Oder liegt es mir ? Erwarte ich als Autokunde einfach zu viel ?????????

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