Karaoke

Formate der Medien

  • CDG: Hierbei handelt es sich um eine grafische CD. Das Format ist hauptsächlich in den USA verbreitet. In der Regel sind die CD+G etwas billiger. Vor einem starren Hintergrund wird der Text eingeblendet. Oft sind nur Spezial-Player auch in der Lage dieses Format wieder zu geben.

  • Video-CD: Hierbei handelt es sich um eine Video-CD. Dieses Format läuft auch auf jedem handelsüblichen DVD-Player. Wie der Name schon sagt, läuft zum herkömmlichen Text im Hintergrund ein Video ab. Oft bezieht sich das Video auf die Themen des Liedes. Manchmal wird sogar ein Original-Video des Künstler verwendet.

  • DVD: Die DVD braucht ja wohl nicht weiter erklärt zu werden. Sie ist leider auch eines der teuersten Karaoke-Medien. Dafür ist sie fast überall abspielbar, auch im PC. Die günstigen DVDs haben nur einen starren Hintergrund. Greift man etwas tiefer in die Tasche, gibt es oft auch ein Hintergrund-Video. Meistens kann man den Gesang ein- und ausschalten, oder nur den Hintergrundgesang aktivieren

  • Laser-Disc: Hierbei handelt es sich um eine Laser-Schallplatte. Sie hat die Größe einer ganz normalen Schallplatte. Dieses Medium war der Anfang von Karaoke. Wird heute aber kaum noch eingesetzt. Die Laser-Disc läuft nur auf ganz speziellen Spielern. Dieses Format wird man heute kaum noch antreffen.

  • Audio-CD: Diese CD enthält die Lieder nur als Instrumental-Version und ist in fast allen Geräten abspielbar. Allerdings kann kein Text angezeigt werden. Dieser liegt meist in Form eines Booklets vor. Allerdings setzt den Audio-CD schon ein gewisses Talent und Können voraus, um ohne weitere Hilfe immer den richtigen Einsatz zu finden. Für Anfänger nicht geeignet.

Hobby oder Profi - was braucht man?

Karaoke funktioniert schon mit den einfachsten Mittel. Jeder fängt mal klein an. Nach oben sind dann kaum noch Grenzen gesetzt. Je nach Geldbeutel kann man alles ergänzen. Ob man einfach nur die Text vom Fernseher mitsingt oder mit Mikro die ganze Nachbarschaft beschallt, bleibt jedem selbst überlassen.

Als erstes braucht man natürlich einen Karaoke-Player. In der Regel könnte das schon ein ganz normaler DVD-Spieler sein. Dann kann man aber auch nur Karaoke-DVDs abspielen. Meistens schluckt so ein Teil auch Video-CDs. Es gibt aber auch spezielle Geräte. Die sind in der Regel auch teuer. Sie sollten mehrere Formate abspielen können. Zusätzlich ist es von Vorteil, wenn sie auch die Fernsehnormen Pal und NSCT darstellen würden und keinen Ländercode geschaltet haben. Dann hat man bei den Medien eine größere Auswahl..

Zusätzlich haben viele Player Mikrofonanschlüße. Sonst muß man einen Mixer oder Verstärker verwenden. Der Player wird an den Fernseher angeschlossen, z. B. über Scart. Für einen besseren Sound kann man meistens den Karaoke-Player über die Cinch-Ausgänge mit der Stereo-Anlage verbinden. Alternativ hat der Player auch einen eigenen Verstärker. Auch ist dann der Raumklang 5.1 bei Spielfilmen möglich. Der Anschluß an den PC ist ebenso denkbar. So wäre es machbar, das Gesungene nachher auf CD zu brennen.

Sollte ein VGA-Anschluß vorhanden sein, ließe sich ein PC-Monitor verwenden.

In Laufe der Zeit muß die Songauswahl weiter vervollständigt werden.

Profis kommen direkt mit mobiler Disco daher und sind in der Lage eine ganze Lagerhalle zu beschallen. Dort können dann größere Gruppen singen. Der Text wird von mehreren Fernsehern angezeigt oder per Beamer auf eine Leinwand geschossen.

Karaoko - der Punk des 3. Jahrtausends

Karaoke kommt eigentlich aus Japan.

Kara heißt leer. Oke ist das Orchester.

Also ein Orchester, indem niemand sitzt, man aber doch Musik machen kann.

Dieser Name hat sich nun weltweit etabliert.

Karaoke hat was. Etwas von Allem. Aber auch viel von Punk. Du kannst nicht singen ? Macht nichts. Dann bist du trotzdem der Star. Nimm Dir das Mikro und schon geht die Post ab.

Inzwischen gibt es Karaoke auch für die Sony-Playstation. Und ohne die Toten Hosen kann kein Düsseldorfer auskommen

Dank moderner Technik ist heute Karaoke für jeden machbar. Mit DVDs kann man in jedem Zimmer singen. Eine angeschlossene Hifi- oder Heimkinoanlage besorgt den Rest. Und Singen braucht keiner zu können. Durch Spiele-Konsolen wird die Kunst sogar noch bewertet. Dafür ist das Anschließen mit dem großen Sound aber etwas komplizierter.

Wie ich dazu kam

lm ersten Satz muß ich voraus schicken. Ich kann auch nicht singen. Dafür sehe ich besser aus als Küblböck und Böhm. Auch in der Badewanne habe ich nicht gesungen. Dafür aber unter der Dusche. Bei diversen Sportvereinen war besonders nach Siegen die Stimmung super. Dann wurde auch gesungen. Als Düsseldorfer und langjähriger DEG-Fan hatten sowohl meine Mitspieler als auch ich ein riesiges Repertoire von Düsseldorfer Liedern drauf. Die wurden dann immer abgesungen. Zusätzliches Material lieferten uns die Toten Hosen und die Ärzte.

So sind wir 1997 mit ein paar Leuten des Eishockey-Teams in eine Spielothek am Düsseldorfer Burgplatz gegangen. Dort gab es ein Karaoke-Studio. Wenn man Aufnahme drückte, konnte man die besungene CD gleich mitnehmen. Da der 1. Vorsitzende 60 wurde, haben wir für ihn ein paar Lieder aufgenommen.

Irgendwann bin ich dann auf Ebay gestoßen. Dort gab es die Kategorie Karoke . Also bestellte ich mir einen DVD-Spieler. Diesen kann fast alle Formate verarbeiten. Zusätzlich hat er zwei Mikrofoneingänge. Zudem ersteigerte ich mir ein paar Video-CDs und Funk-Mikros. Mein Traum von Singen war also erfüllt.

Für einen besseren Sound schließe ich meine popelige Stereo-Anlage an den DVD-Player an. Der DVD-Spieler ist mit dem Fernseher verbunden. Schon kann es losgehen.

Das erste Singen erledigte ich mit meiner Stieftochter. Irgendwann kam meine Frau nach Hause. Im ersten Stock (wir wohnen im 3.) konnte sie schon die Musik hören. Dementsprechend war die Begeisterung. Inzwischen singt sie schon mit, wenn wir nur den Fernseher an haben und die Mikros nicht anschließen. Dafür ist mein Schwager jedes mal mit voller Begeisterung dabei. Einmal habe ich Dschingis Khan gesungen, bei dem Ganzen Hu Ha Hu wollten mir die Hunde auf den Schoß springen.

Nach und nach habe ich meine Song-Sammlung gezielt erweitert. Sie umfasst inzwischen mehr als 2200 Lieder. Neben vielen deutschen Schlagern habe ich auch ausgesuchte englische Klassiker wie Abbe, Beatles, Frank Sinatra oder Robbie Williams.

Nach wie vor betreibe ich Karaoke nur im privaten Kreis. Aber vielleicht erweitere ich mein Equipment eines Tages und mache daraus ein Job. Spaß hätte ich dabei auf jeden Fall.

Meine erste Karaoke

Inzwischen habe ich mein erstes öffentliches Singen hinter mir.

Im Oktober 2004 war ich im Centerpark De Vossenmeeren in Belgien im Urlaub. Dort wurde abends auch Karaoke gemacht. Vor dem gemischten Publikum auch 3 Ländern (Niederlande, Deutschland und Belgien) gab ich "Marmor, Stein und Eisen bricht" von Drafi Deutscher zum Besten. Und das gar nicht so schlecht, wie mir meine Mitreisenden bestätigten.

In der Disco des Aktion-Club wurde das Ganze abgehalten. Die Videos wurden auf eine große Leinwand projeziert. Titel gab es in vier Sprachen, hauptsächlich Englisch. Der KJ hielt sich dezent im Hintergrund. Allerdings dauerte es etwas länger, bis der nächste Sänger loslegen konnte. Das Ganze hat aber Spaß gemacht. Leider hatten wir keine Digicam dabei.

Im Gegensatz dazu war ich ein paar Tage später in Centerparc Het Merdahl in Holland. Dort wurde Disco-Karaoke angekündigt. Am Anfang konnten 2 Leute singen. Danach kam nichts mehr. Anscheinend wollte der DJ lieber seine eigene Party feiern und im Mittelpunkt stehen. Er legte nur noch Platten auf. Das allerdings nicht schlecht. Die Songliste erwies sich als nicht umfangreich. Neben holländischen Liedern gab es nur eine kleine Auswahl englischer Titel. Aber wer traut es sich schon zu, Boheimian Rapsody von Queen zu singen. Da hätte ich besser einige meiner Scheiben mitnehmen sollen. So gingen wir nach einer Stunde enttäuscht nach Hause

Skandal im Center-Parc

Im April 2005 war ich wieder im Center Parc im Urlaub. Diesmal ging es nach Zandvoort. Im Beack Factory gab es eine richtig gute Karaoke-Show (14.4.05). Zur großen Liederauswahl gaben sich zwei Stunden die Sänger das Mikrofon in die Hand. So muß Karaoke sein. Hier noch mal ein großes Lob an das Entertainment-Team von Zandvoort.

Ich gab mit meiner Stieftochter Tanja den "Skandal im Sperrbezirk" von der Spider Murphy Gang zum besten. Der holländische Moderator kannte dieses Lied nicht. Ich mußte es selbst noch mal ansagen. Der deutsche Block begann sofort zu Jubeln.

Innnerhalb des Liedes sang ich dann immer Skandel im Center-Park. Leider hat mein Schwager die Bilder nicht richtig scharf bekommen.

In Zandvoort

In Zandvoort

leider etwas unscharf

Port Zelande

Nach langer Zeit war im Center-Parc mal wieder Karaoke angesagt. Ende Oktober 2010 verbrachte wir eine Woche in Port Zelande. Wir hatten praktisch 2 Kurzurlaube aneinander gereiht. Dadurch konnten wir auch an zwei Abenden singen. Nach langer Durststrecke bereitete uns der Center-Parc vor allem Dank der vorhandenen Technik schöne Abende.

Am ersten Abend sang mit meinem Schwager New York, New von Frank Sinatra. Den letzten Abend gaben wir gemeinsam Hey Babe von DJ Ötzi sowie Wind of Chance von den Scorpions zum Besten.

Das sind Lieder die kennen und können wir. Trotz einiger Zugaberufe bei New York quälen wir verstärkt unsere höllandischen Nachbarn mit unseren Sangeskünsten. Uns hat es wie immer Spaß gemacht.

Im Port Zelande

Im Port Zelande

es wird New York, New York und My Babe gesungen

  • Raumfeld Soundbar

  • Sunfly Karaoke Box

  • Sony Playstation 2

  • Wii Konsole

  • Diverse Micros

  • Großer Flachbildschirm

  • LG- Blue Ray Spieler

  • Im Augenblick an die 50 Medien mit ca. 1500 Liedern

  • Egal wann, egal wo, inzwischen bin ich voll mobil

  • Notebook

  • virtuelle Laufwerke mit Images der DVDs

  • DJ Tech Cub 50 Mobile PA-Anlage

  • Bald wieder Mini-Beamer und Leinwand

Die Wuppertaler Füchse im Karaoke-Studio am Burgplatz

Nein, das ist kein Witz, es handelt sich wirklich um den Karaoke-Report. Eine Abteilung der Füchse betrat am 31. März 97 die Spielothek Merkur am Burgplatz, um eine Geburtstag-CD für den größten Eishockey-Champion aller Zeiten aufzunehmen. Unter dem Motto "60 Jahre für ein Hallelujah", wurde die CD "Dieter Broselge Superstar" aufgenommen. 6 Leute waren im Studio anwesend. Aber so einfach, wie sich das alles anhört war es auch wieder nicht, denn man kennt ja die Füchse, denn am Karfreitag traf man sich erstmals und mußte mit heruntergelassenen Gitter vorlieb nehmen. Unterm Strich muß man aber doch mit dem Endprodukt zufrieden sein. Die Füchse können mindestens genauso gut singen, wie Eishockeyspielen, oder wie auch böse Zungen diverser Laien behaupten, genauso schlecht. Aber Dieter wird bestimmt als Musikfachmann die Qualität seiner CD erkennen und restlos begeistert sein, ebenso wie von seinem Bild. Es gibt halt Ideen, die kann nur ein

Torwart haben und eben kein Handwerker. Zuerst ließen wir uns in die Karaoke-Technik einweisen. Nach "Er gehört zu mir" und "Marmor,Stein und Eisen bricht" hatten sich Lutz und Gerd eingesungen. In der Zwischenzeit konnte Andreas noch einige gute Lieder aus dem Songbook herausfiltern. Danach wurde nach dem Fräulein geklingelt, die dann das Aufnahmeverfahren für die CD erklärte. Vorher gab sie jedem noch einen Schokoladen-Osterhasen zu ziehen. Befand sich auf seiner Rückseite ein roter Punkt, hatte man 5 Mark gewonnen. Zum Glück ließ sie einige so lange ziehen, bis jeder gewonnen hatte. Doch das nur am Rande erwähnt. Ja es war schon ziemlich heiß im Studio. Karaoke-Sauna wäre angebrachter gewesen, besonders als wir für die Aufnahme auch noch den Ventilator abstellten. Zwischendurch wurden noch ein paar hübsche Foto geschossen. Ganze 18 Minuten dauerte die Aufnahme. Nach mehrmaligen Anhören kann ich nur sagen: Einfach herrlich dilettantisch. Aber genau so wollten wir es ja haben. Jeder singt mal einen anderen Text. Auch sind die Kommentare zwischen den Lieder vielleicht noch besser als die Lieder selbst. Als der Produzent am Ende die fertige CD in den Händen hielt, packte das Fräulein einen Player aus, um eine Endkontrolle vorzunehmen. Doch Schreck, es war nur ein Lied auf der CD. Die Enttäuschung war schon groß. Alle waren heiser und die Hälfte der Lieder nicht im Kasten. Zuerst wollte man es ein paar Tage später noch mal probieren, wenn die Stimmen wieder da sind. Doch abends um 23.00 Uhr konnte der Produzent Entwarnung geben. Alles war drauf, aber ohne Pause aufgenommen. Deshalb zeigt die CD auch nur ein Stück an. War es nun ein genialer Coup oder einfach nur ein Versehen. Das werden die "Hafensänger" wahrscheinlich niemals erfahren. Ein Riesenspaß war es auf jeden Fall. Wie dem auch sei, der EHC Wuppertal ist nun mit Sicherheit der einzige Verein in der Bezirksliga oder vielleicht sogar in NRW, der eine eigene CD aufgenommen hat. Diesmal haben ausnahmsweise andere als Dieter ein neues Highlight der Vereinsgeschichte gesetzt.

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