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Beispiele

Ein Beispiel für Betriebskomik

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historisch

Nach der Übernahme durch Vodafone produziert Mannesmann nur noch eine Sorte von Stahl: nämlich Diebstahl.
Früher waren es ja mal Stahlrohre.

Neues Handy

Nokia-Handy

der SPD und CDU

Die Firma Nokia springt zusammen mit der SPD und der CDU ein neues Handy auf den Markt. Mit diesem kann man per I-Mode Parteispenden versenden. Mit 19 Cent wird dieser Dienst berechnet. Die sind aber von der Steuer absetzbar.

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Ein Bericht von Hans-Joachim Ehlers

BK

im Toten Hosen Trikot

Unter den Mitarbeitern großer und mittlerer Betriebe macht derzeit eine Geschichte die Runde, die wie keine zweite geeignet ist, den Zustand des deutschen Managements zu charakterisieren. Zwar satirisch, aber durchaus realitätsbezogen. Und das erzählt man sich hinter vorgehaltener Hand :Um herauszufinden, welche Management – Strategien besser seien, die der Japaner oder die der Deutschen, beschließt man, einen Ruderwettbewerb auf dem Rhein zu veranstalten.
Beide Teams trainieren hart in ihren Achtem und schließlich kommt der große Tag der Entscheidung. Ergebnis: Der japanische Achter gewinnt mit einem Vorsprung von einem Kilometer.
Das deutsche Top- Management ordnet sofort eine Analyse des Desasters an. Aus profilierten Stabsleuten wird ein Projekt-Team gebildet, das unverzüglich an die Arbeit geht. Nach einem vierteljährigen Research, der mit kostenintensiven Reisen nach Japan verbunden ist, findet man die Erklärung: Die Japaner harten - für die Deutschen völlig unerwartet - sieben Ruderer und einen Steuermann eingesetzt, die Deutschen dagegen einen Ruderer und sieben Steuermänner.
Daraufhin beauftragt das Top-Management ein namhaftes Unternehmensberatungs-Institut. Es soll die Führungs-Strukturen des deutschen Verlierer - Teams schonungs- und lückenlos analysieren. Ergebnis der Studie des Unternehmenberatungs-lnstituts: Beim deutschen Team wurde zuviel gesteuert und zu wenig gerudert. Das führte dazu, daß die Ausführung der Aufgabe mangelhaft war, obwohl es eine klare Zielvorgabe seitens des Top-Managements gegeben hatte. Vorschlag des namhaften Unternehmensberatungs-lnstituts: Die Kompetenzen im deutschen Achter klar zu umreißen, und zwar wie folgt: Vier Steuerleute rapportieren künftig an zwei Abteilungs- Steuerleute die wiederum einem Steuerdirektor direkt unterstehen. Sie alle dirigieren den Ruderer, aber diesmal mit klar abgegrenzten Kompetenzen.
Für den Ruderer selbst wird mit großem Verwaltungsaufwand ein fein ausgeklügeltes Leistungs- Bewertungssystem eingeführt in dessen Rahmen sein Aufgabenbereich erweitert wird. Er bekommt mehr Verantwortung für seinen unmittelbaren Aufgabenbereich das Rudern.
So gerüstet, startet man zur Revanche. Ergebnis: Die Japaner erzielen diesmal einen Vorsprung von zwei Kilometern.
Das Top-Management reagiert sofort: Der Ruderer wird wegen Unfähigkeit entlassen. die vier einfachen Steuerleute kurze Zeit später ebenfalls gefeuert und kurz darauf auch die beiden Abteilung- Steuerleute. Der Steuerdirektor wird befördert, weil aus einem Bericht hervorging, daß er sein Bestes gegeben hatte. Das Boot wird verkauft, sämtliche Investitionen in ein Nachfolgeboot mit besonders großen Werbeflächhen für Sponsoren werden gestoppt. Die Zahl der Stabsleute wird erhöht, das Unternehmensberatungs-Institut erhält eine Erfolgsprämie und die eingesparten Investions-Mittel werden dem Top-Management als Leistungsprämie ausbezahlt.
Diese Geschichte wird - wie erwähnt - zur Zeit in allen mögliche Variationen kolportiert und trägt zur Erheiterung jeder Runde bei, in der sie erzählt wird Sie ist symptomatisch für den Zustand vieler Firmen in denen die Entscheidung über den richtigen Weg des Unternehmens weit weg von jeder Praxis getroffen werden. Unternehmen in denen z. B. Jungakademiker ohne Lebens- und Berufserfahrung bestimmen was zu tun und zu lassen ist. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Firmenpleiten, die allein darauf zurückzuführen sind.
Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Zusammenbrüchen großer Firmen, die deshalb passierten, weil sich das Management verselbständigt und sich der Kontrolle des Aufsichtsrats entzogen hatte. Einen Aufsichtsrat, der diesen Namen nicht verdient. Denn in Deutschland sitzen Leute in 15 bis 30 Aufsichtsräten gleichzeitig. Solche Leute über die währe Situation des Unternehmens zu täuschen, ist kein Kunststück.
Und noch etwas fällt auf: Je weiter die Angestellten einer Firma vom eigentlichen Produktions- oder Dienstleistungsprozeß entfernt sind, um so mehr Geld verdienen sie. Der Arbeiter an der Werkbank oder in der Montagehalle oder der Außendienst-Mitarbeiter vor Ort wird am schlechtesten bezahlt. Der oberste Manager, wie immer er sich auch titulieren mag, verdient das Tausendfache z. B. zwei Millionen pro Jahr, der Arbeiter vielleicht 30 höchstens 50.000 DM, da muß er schon viel Überstunden machen und seine Gesundheit ruinieren. Wofür er dann neuerdings im Krankheitsfalle bestraft wird.
Meine Frage ist dann immer: Was leistet der oberste Chef so viel mehr als Arbeiter, daß es sich in solchen krassen Geld-Unterschieden ausdrucken muß? Leistet er wirklich das Tausendfache mehr ? Die Antwort lautet eindeutig: nein. Dann wird gesagt ja, aber der oberste Chef trägt auch die größte Verantwortung
Bei Firmenpleiten ist jedoch von Verantwortung der obersten Konzernleitung nicht mehr die Rede oder haben sie schon einmal gehört, daß eine Konzernleitung ihre Tantiemen dazu verwendet hat, um einen Sozialplan zu finanzieren ? Oder daß die Manager, die arrogant und dumm handelten, dafür eingesperrt wurden, weil sie die Verantwortung trugen ? Ich nicht.
Diejenigen, welche die eigentliche Arbeit leisten von der all die großen Herren leben, kommen immer zu kurz.
Deshalb beschäftigt mich seit vielen Jahren die Frage, die auch Kurt Tucholsky schon beschäftigte: Wohin gingen an dem Abend als die Chinesische Mauer fertig war die Arbeiter ?

Liebe Kollegen,
hier möchte ich Euch nicht die Analysen aus dem Gästebuch der Seite www.drachenbootregatta.de enthalten, die diese anonym verbreitet hat.
Viel Spaß

Teil 1

BK

Karneval

Datum: 06.08.2002 um 18:08:26 email: blubblub@blubblub.de Name: Eine Zuschauerin der Regatta Inhalt der Mitteilung: Sehr geehrter Herr Krause, ich möchte ihnen zuerst einmal danken. Auf Grund ihrer unzähligen aber schrecklich einseitigen Einträge in das Gästebuch der STADTWERKE!!!-Drachenbootregatta habe ich mich kürzlich entschlossen mein BWL-Studium zu schmeißen und Psychologie zu studieren. Ich habe erkannt, dass meine Bestimmung darin liegt, Menschen wie Ihnen zu helfen. Da ich noch ganz am Anfang einer großen Karriere als Psychologin stehe wage ich eine simple, wahrscheinlich doch noch sehr pauschale Diagnose. Ich bin mir durchaus bewusst, dass Ihr Fall eine professionellere Behandlung verdient und aus diesem Grund entschuldige ich mich im Vorfeld für solch eine triviale Diagnose. Nichts desto trotz glaube ich, dass ich Ihnen helfen kann. Meine erste Entdeckung bestand darin, dass sie ganz offensichtlich eine Menge Dinge kompensieren müssen. Was genau, können alleine Sie für sich festmachen. Ich kann Ihnen allerdings einen sehr guten Arzt empfehlen, der sich genau auf solche Verdrängungen, wie ich Sie bei Ihnen vermute spezialisiert hat. Desweiteren sind klare Symptome von Verfolgungswahn zu erkennen. Als Erstes bezichtigten sie mich, dass ich lügen würde. Dies bezieht sich auf Ihre Aussage: " Nenn' bitte deinen Namen. Bei anonymen Kommentaren müssen wir davon ausgehen, dass du von den WWD bist." Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich nehme Ihnen das natürlich nicht übel, dass Sie mir dies unterstellen. Immerhin verarbeiten Sie gerade eine viel schwerere Niederlage, als wir uns vermutlich vorstellen können. Allerdings müssen Sie versuchen der Realität einen Schritt entgegen zu kommen. Was Ihnen auch immer widerfahren ist, dass Sie SO auf alles reagieren MÜSSEN, Sie bekommen das mit professioneller Hilfe wieder hin. Ich glaube an Sie, so wie viele andere Menschen garantiert auch. Jetzt müssen nur noch Sie lernen selbstbewusst zu werden und die Vergangenheit zu bewältigen. In dem Moment verspüren Sie gegenüber diesem besagten Team auch keinen Hass mehr. Bitte verstehen Sie meinen Eintrag als das, was es sein soll. Einen Anstoß für Sie Hilfe anzunehmen. Ich möchte mich aber noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Ohne Sie und Ihre Störungen würde ich unglücklich in einem Büro sitzen und noch die nächsten 40 Jahre nach meiner eigentlichen Bestimmung suchen. In dem Sinne, vielen lieben Dank. Ach ja, ich spreche Sie nur stellvertretend für Ihre Teamkollegen "Hütte und Thorsten" an. Ich denke nach einer ausführlichen Individuum-Therapie mit jedem einzelnen von Ihnen, könnte eine Gruppentherapie Sie alle letztlich zum erwünschten Ziel führen. Also, mit aufbauenden Grüßen, Janina.

Teil 2

Datum: 07.08.2002 um 18:52:05 email: blublub@blubblub.de Name: Die echte Janina Inhalt der Mitteilung: Sehr geehrte Damen und Herren. Zuerst möchte ich feststellen, dass jemand, der anscheinend ziemlich feige ist in meinem Namen Einträge geschrieben hat. Solch eine Schlammschlacht ist nicht meine Art. Ich schrieb, die etwas längere aber auch EINmalige Abhandlung über Herrn Krauses Psyche vom 6.8.02 um 18:08:26. Desweiteren verfasste ich morgens den ersten Eintrag um 10:44:36. Wer auch immer es nötig hat seine Äußerungen unter falschen Namen zu publizieren, soll wissen, dass ich diese Diffamierungen unter meinem Namen schrecklich peinlich finde. Und übrigens Herr Thorsten, für Sie habe ich noch einen heißen Tip. Besuchen Sie doch einfach mal einen Kurs, der sich mit der deutschen Orthographie und Grammatik befasst. Nivo? Sie meinen wahrscheinlich Ebene? Also, Niveau? Und hoffentlich schreibt man mit t (!). Naja, macht ja nichts. Sind auch nur zwei von dreißig Fehlern auf achtzig Wörter. Und im Übrigen ist es eventuell möglich, dass Sie schizophren sind? Sie schreiben häufig im Plural. Sie sind eine eigene Persönlichkeit. Haben Sie etwas mehr Mut und Selbstbewusstsein, dann können Sie schon bald im Singular schreiben und so Ihren Mann stehen. (verbal natürlich, alles andere steht hier nicht zu Debatte) Ihr Arzt wird Ihnen dabei helfen, da bin ich sicher. Ach und liebe Grüße an Sie, Familie Huppertz! Sie haben Humor und Ihre Schlagfertigkeit hat mich nicht nur beeindruckt, sondern auch schwer zum Lachen gebracht. Der letzte Satz mit der Blutspende war oskarreif! ;-) Liebe Grüße an die gesamte Familie und lasst euch den Sieg nicht vermiesen! Selbst wenn ich keine Ahnung von Drachenbootrennen habe (auch wenn der "Fremdschreiber" etwas anderes verbreiten möchte), ich fand eure LEISTUNG herausragend. Viele liebe Grüße, Janina.